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Das richtige Surfboard-Zubehör

Finnen

Bei den Finnen gibt es zwei unterschiedliche Arten, in welcher diese am Surfboard befestigt werden.

Die anlaminierten Finnen: Diese Finnen sind direkt an das Board laminiert, was den Nachteil hat, dass man beim Transport sehr vorsichtig sein muss, da die Finnen sehr leicht abbrechen können. Durch die Laminierung entstehen kaum Kanten, wodurch ein sehr geringer Wasserwiderstand erzielt wird.

Die Finnen mit Finnenkästen: Die Finnen mit Finnenkästen haben den Vorteil, dass sie sich leicht abnehmen lassen, was vorallem beim Transport eine grosse Rolle spielt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Möglichkeit hat in der Finnengrösse und -zahl zu variieren. So kann man z.B. drei kleine Finnen anbringen oder eine grosse Mittelfinne und zwei kleine Aussenfinnen. Hierdurch lässt sich natürlich auch eine grosse Vielfalt an Fahrweisen erzielen.

Leash

Die Leash dient dazu, dass bei einem Sturz das Surfboard nicht verlorengeht. Sie wird am einen Ende am Board befestigt und am anderen Ende mit einem Klettverschluss am Fussgelenk. Der Klettverschluss lässt sich schnell öffnen, wenn sich die Leash irgendwo verfängt oder verheddert. Dadurch, dass die Leash aus Vollgummi besteht, ist sie sehr flexibel und dehnbar, wodurch ein zu starker Ruck am Bein verhindert wird. Man sollte unbedingt darauf achten, dass die Leash nicht zu kurz ist, sie sollte immer mindestens so lang sein wie das Board.

Wax und Gripdecks

Das bekannteste Wachs ist mit Sicherheit Mr. Zog´s Sex Wax. Es gibt natürlich auch noch viele andere Wachssorten. Das Wachs hat die Aufgabe, das Board rutschfest zu machen. Da die Boards eine Kunststoffoberfläche haben, werden sie in Verbindung mit Wasser sehr rutschig. Man verteilt das Wachs in kreisförmigen Bewegungen auf die hinteren 2/3 des Boards, sowie an den vorderen Stellen, an denen man sich, beim Durchtauchen durch eine Welle, festhält. Neben dem Wachs gibt es noch die Möglichkeit Gripdecks zu verwenden. Sie sind grosse Kunststoffpads, die auf das Surfboard aufgeklebt werden. Mit dieser Lösung spart man natürlich das Wachs, allerdings sind die Gripdecks nicht für Anfänger geeignet, da man hier noch feststellen muss, an welcher Stelle die Pads befestigt werden sollen. Der Nachteil der Gripdecks ist zudem dass sie beim Aufstehen behindern, besonders im vorderen Teil des Boards.