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Snowboardcross

Der Begriff Snowboardcross bezeichnet eine Disziplin innerhalb des Snowboard-Sports, die seit der Winter-Olympiade 2006 in Turin zu den olympischen Wettkämpfen zählt.

Diese Sportart bezieht ihren (für die Teilnehmenden wie auch für die Zuschauer) besonderen Reiz aus der gleichzeitigen Abfahrt von mindestens vier Snowboardern. Die gemeinsam startende Gruppe versucht dabei, eine Strecke durch Nutzung des optimalen Kurses in der schnellstmöglichen Zeit zu bewältigen, wobei die meist eng geführten und zudem mit diversen Hindernissen versehenen Abfahrtsstrecken den Sportlern bezüglich Geschwindigkeit, Ausdauer und Körperbeherrschung vieles, wenn nicht gar alles abverlangen. Zudem gelten die zeitgleich startenden Konkurrenten (vor allem jene, die sich nicht im unmittelbaren Blickfeld befinden) als schwer zu berechnende Risikofaktoren – somit zählt Snowboardcross zu den spektakulärsten und gefährlichsten olympischen Wintersportarten überhaupt.

Snowboardcross – vom Start bis ins Ziel

Bei diesem auch BoarderCross, BoarderX oder kurz SBX genannten Wettkampf (der je nach Sportverband und Veranstalter auf diese oder jene Art bezeichnet wird) stehen in der Regel vier bis sechs Snowboarder nebeneinander und starten gleichzeitig aus einer mit Haltegriffen versehenen Startbox. Die meist 800 Meter langen und stellenweise sehr eng gesteckten Abfahrtsstrecken verfügen, je nach Kurssetzung, über unterschiedlich präparierte Neigungswinkel sowie diverse Kurven, Schanzen, Absätze und Senken. Dies fordert von den Athleten sowohl fahrerisches Können als auch taktisches Geschick und vor allem die Fähigkeit, sich mit regelkonformen Mitteln gegen die Konkurrenz durchzusetzen, denn nur die ersten zwei (von vier) beziehungsweise drei (von sechs) durch das Ziel kommenden Snowboarder steigen während den Qualifikationsrennen in die nächste Runde auf.

Risiko und Sicherheit beim Snowboardcross

Bedingt durch die auf engstem Raum durchgeführten Abfahrtsrennen, bieten Sprünge, Ausweich- und Überholmanöver einerseits rasante und atemberaubende Wettkämpfe, führen andererseits jedoch häufig zu Ausfällen, Kollisionen und/oder Stürzen.

Die teilnehmenden Snowboarder tragen daher neben den obligatorischen Sturzhelmen mit Kinnschutz meist auch verstärkte und gepolsterte Anzüge, um der Gefahr einer ernsthaften Verletzung vorzubeugen.

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