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Pulverschnee

Wer sich etwas mehr mit Schnee auseinandersetzt, weiß, dass es verschiedene Arten von Schnee gibt. Eine ganz bedeutende Rolle spielt die Schneebeschaffenheit für Ski- Schlitten und natürlich Snowboardfahrer, denn Pulverschnee hat hier eindeutig die Nase vorn, was die Beliebtheit bei diesen Sportlern anbelangt. Pulverschnee ist leicht, fühlt sich trocken an und ist sehr feinkörnig in seiner Konsistenz. Der wesentliche Unterschied zum Pappschnee, der besonders bei den Schneemannbauern und Schneeballschlachten beliebt ist liegt darin, dass Pulverschnee nur bei Temperaturen unter null Grand Celsius fällt. Er wiegt pro Kubikmeter zwischen 30 und 60 Kilogramm und ist somit deutlich leichter als Pappschnee, der aufgrund seines hohen Feuchtigkeitsgehaltes mit 200 – 300 Kilogramm pro Kubikmeter zu Buche schlägt. Pulverschnee hat den Vorteil, dass er keine Gefahr von Lawinen birgt, da er sich nicht zu Massen verbindet, die dann ins Tal abrutschen. Unter den Wintersportlern gilt das Motto: nur Pulverschnee ist guter Schnee. In den hiesigen Schneegebieten werden die Schneemassen immer feuchter und somit für den Wintersport immer ungeeigneter. Vielerorts muss schon mit Schneekanonen der optimale Schnee künstlich erzeugt werden. Das ist ein wesentlicher Grund, weshalb sich die Skigebiete in Übersee immer größerer Beliebtheit erfreuen.