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Das Snowboard

Snowboards gelten als eine der coolsten "Grundlagen", um Winter, Schnee und Pisten sportlich voll auszuschöpfen. Dazu braucht es theoretisch nicht mehr als eine beschneite, abschüssige Strecke und natürlich das geeignete Snowboard samt Equipment.

Aufbau des Snowboards

Moderne Snowboards weisen eine Länge von etwa 100 bis rund 180 Zentimeter auf und bestehen im Kern aus Holz, Schaumstoff oder einer Aluminiumkonstruktion, wobei neue Technologien auf Werkstoffen wie Kohlefaser und/oder Fiberglas (Karbon-Kevlar) aufbauen.

Der auch Base genannte Belag des Snowboards besteht meist aus Polyethylen (PE), welcher den Kern des Boards ummantelt und es so zusätzlich robust und gleitfähig macht. Nach wie vor gilt aber Wachs als probates Mittel, um das Board so reibungslos wie möglich über den Schnee gleiten zu lassen. Hier gilt: Je härter und stabiler der Belag des Snowboards ist, desto öfter muss dieser gewachst werden.

Des Weiteren erhöhen Stahlkanten an den Seiten des Boards dessen Kurventauglichkeit. Nun braucht es nur noch die beiden Bindungen auf der Oberseite, um Mensch und Material zusammenzuführen. Hierbei unterscheidet man einerseits zwischen Platten- und Softbindungen, andererseits zwischen Step-In und Semi-Step-In-Bindungen.

Ein wichtiger Aspekt(neben den diversen Möglichkeiten der Standposition) ist die Sicherheit, denn Bindungen, die den Snowboarder bei einem Sturz nicht “loslassen“, können ernsthafte Verletzungen nach sich ziehen. 

Die verschiedenen Snowboardtypen

Snowboards sind Wintersportgeräte in Brettform, die sich im Laufe der Zeit zu wahren “Alleskönnern“ entwickelten – was nicht heißen soll, dass sich ein Snowboard zum Fallschirmspringen eignet (obwohl schon Menschen mit Snowboards aus Helikoptern sprangen, um sich anschließend gekonnt verschneite Berghänge “hinunterzustürzen“).

Um den unterschiedlichen Anforderungen wie Rennfahrten, Slalomparcours, Tricks und Sprüngen gerecht zu werden, kommen verschiedene Boardtypen zum Einsatz. Hierbei gilt: Kurze Boards sind wendiger und gestatten Sprünge/Tricks, lange Boards sind laufruhiger und schneller.

Allroundboards sind wie geschaffen für Anfänger und ähneln den nachfolgend vorgestellten Freeride- und Freestyleboards. Allroundboards verteilen das Gewicht optimal auf die Kanten, womit das Fahren auf Pisten vereinfacht und der Kraftaufwand gering gehalten wird.
Das Allroundboard ist also das ideale Gefährt für Snowboarder, die (noch) nach dem passenden Spezial-Board suchen.

Freecarveboards optimieren durch ihre hohe Steifigkeit und Spannung das Fahren auf den Kanten.
Die zudem flachen und kaum abgerundeten Enden erlauben eine effektive Verlängerung der Kantenführung und somit ein sehr dynamisches Carven.

Freerideboards sind leicht, breit, wendig und weich und am Heck (Tail) aufgebogen, was Tiefschnee- und Rückwärtsfahrten ebenso ermöglicht wie kleinere Tricks.

Freestyleboards werden meist in kompakter und weicher Ausführung (130-165 Zentimeter) hergestellt, wobei die Form der Spitze (Nose) mit der des Hecks identisch ist. Dies erlaubt sowohl Sprünge und Tricks in der Halfpipe als auch das Rail- und Rückwärtsfahren.

Raceboards zeichnen sich durch ihre steife und lange Form (circa 160-185 Zentimeter) und ihre flache, kurze Spitze aus. Sie sind prädestiniert für Abfahrten/Rennen, für Sprünge mit Drehungen aber eher ungeeignet.

Boardercrossboards vereinen in sich die Vorteile von Race- und Freerideboards. Sie kombinieren also die Kantenstabilität und Schnelligkeit der Raceboards mit dem Leichtgewicht und der Wendigkeit von Freerideboards und zählen deshalb zu den teuersten Snowboards auf dem Markt.

Mit freundlicher Unterstützung von Blue Tomato