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Die Geschichte des Snowboardens

Die Wurzeln dieser Sportart liegen im Surfsport. In den sechziger Jahren entwickelte der Amerikaner Sherwin Popper die Idee, den Surfsport auch auf den Winter auszuweiten. Zusammen mit einem Hersteller für Bowlingkugeln, der ihm Material zur Verfügung stellte und ihn auch finanziell unterstützte, entwickelte er das Schneesurfen. "Snurfer" hiess das Urmodel des heutigen Snowboards. In seiner Form entsprach es eher dem Surfboard, nur, dass es etwas kleiner war. Der "Snurfer" fand hauptsächlich bei der jungen Generation Anklang und war bei den äteren Generationen nicht gern gesehen. Es war eher ein Austobungsspielzeug und viele sahen den "Snurfer" als unkontrollierbare Gefahrenquelle, so dass er sich auf dem Markt nicht lange halten konnte.

Erst Mitte der siebziger Jahre, als Jake Burton sich mit der Entwicklung des Snowboards auf der Basis der Bauweise der Skier beschäftigte, gelangte das erste Snowboard auf den Markt. "Backhill" hiess das Snowboard, das er geschaffen hatte. Mit der Weiterentwicklung entstanden weitere und ausgereiftere Modelle und der Sport begann sich immer weiter auszubreiten. Die ersten olympischen Winterspiele, bei denen es Disziplinen im Snowboarding gab, fanden 1998 in Japan statt.